Erstes Wiener Gemüseorchester

Erstes Wiener Gemüseorchester

Konzert

Erst kommt die Musik, dann kommt das Essen

Das Instrumentarium des Gemüseorchesters besteht ausschliesslich aus Gemüse, dadurch entsteht ein eigenständiger Klangstil, der mit herkömmlichen Musikinstrumenten nicht zu erreichen ist. Ein Auftritt des Gemüseorchesters beinhaltet nicht nur akustische sondern auch visuelle und performative Elemente. Die selbst entworfenen Instrumente müssen vor jedem Konzert und vor jeder Probe frisch hergestellt werden. Aufwändige Live-Videos und Visuals geben tiefe Einblicke in das Innenleben der Instrumente. Auch die olfaktorische Komponente kommt nicht zu kurz, da sich der Gemüsegeruch schnell im Saal verbreitet. Ausserdem wird nach dem Konzert eine Gemüsesuppe als "Zugabe" an das Publikum ausgeschenkt. Das gemeinsame Essen bietet auch die Möglichkeit, mit den PerformerInnen ins Gespräch zu kommen und die Instrumente aus der Nähe zu betrachten. Ein Auftritt des Gemüseorchesters ist also ein multisensorisches Erlebnis und bietet eine spannende Mischung aus Performance und Konzert. Seit der Gründung des Ensembles im Jänner 1998 arbeiten die Ensemblemitglieder , die in verschiedenen künstlerischen Bereichen tätig sind, gemeinschaftlich an Konzeption und Durchführung dieses Musik-Performance Projekts. Das Ensemble versucht die Möglichkeiten vegetabiler Klangerzeugung auszuloten und ist ständig auf der Suche nach neuen Instrumenten und Soundwelten. Kooperationen wie die mit Franz Hautzinger (2000 -2004), dem Klangforum Wien (2000) und dem dänischen Komponisten Bent Soerensen (2008) erweiterten das kompositorische Spektrum; das aktuelle Programm orientiert sich vor allem an der Klangästhetik elektronischer Musik und deren Reproduktion mittels vegetabiler Klangkörper. Unzählige internationale Medienberichte machten das Gemüseorchester als The Vegetable Orchestra weltweit bekannt; es wird in Musiklexika, Reiseführern, Diplomarbeiten und Schulbüchern erwähnt; ein Video auf der Internetplattform YouTube erreichte innerhalb kurzer Zeit über zwei Millionen Zuseherinnen. An die zweihundert Auftritte in den unterschiedlichsten Kontexten (Theater, Performance, Neue Musik, elektronische Musik, Workshops, Festivals und Einzelveranstaltungen) führten das Gemüseorchester in alle Welt. Trotz der ungewohnten experimentellen Klänge und des anspruchsvollen Repertoires erreicht das Gemüseorchester ein breites und sehr gemischtes Publikum, das so oft auf lustvolle Weise einen ersten Kontakt zu zeitgenössischer experimenteller Musik bekommt. ENSEMBLE:

Daten

Festspielscheune 20 / 15 € Tickets
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